Blisse-Müller-News

Kirsten und Detlef unterwegs

Wald, Wasser, Weite, Wind

Mai 302020

Nachdem alle unsere geplanten Reisen in diesem Jahr von den Veranstaltern abgesagt wurden (zur Zeit wollten wir auf dem Darß und an der Ostseeküste herumfahren), organisieren wir unsere Touren eben selbst.
So haben wir unsere Räder aufs Auto geschnallt und sind über Pfingsten nach Klein Quassow gefahren, wo wir zuvor eine Ferienwohnung gemietet hatten. Klein Quassow ist ein Vorort von Wesenberg, am Labussee. Dort angekommen, erfuhren wir, dass es doch kein Frühstück vom Vermieter gibt, weil am gleichen Tag noch eine größere Gruppe angereist ist und für uns alle der Platz in der Gaststätte nicht ausreicht. Und ein Frühstücksbufett ist ja derzeit nicht erlaubt.
Da wir eh eine kleine Runde mit den Rädern drehen wollten, um zu sehen, was sich seit unserem letzten Besuch (vor 3 Jahren) dort verändert hat, haben wir eben einen kleinen Umweg zu einem Supermarkt in Wesenberg gemacht und uns mit Lebensmitteln eingedeckt. Bier hatte ich vorsorglich schon von zu Hause mitgebracht.

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Die Useriner Mühle steht noch - und das seit 1888 in dieser Form. Leider existiert der Biergarten im Innenhof schon seit einigen Jahren nicht mehr. Und wie es aussieht, wird sich daran so schnell nichts ändern.

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Dafür wurde vor ein paar Jahren auf der anderen Straßenseite, am Useriner See die Gaststätte „Seeblick“ neu gebaut, die aber heute (leider) nur noch eine tagsüber geöffnete Imbissgaststätte ist.
Heute, nach unserem Frühstück starteten wir unsere Tour in Richtung Neustrelitz. Das erste Ziel war das Storchennest in Groß Quassow.

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Seit vielen Jahren wohnt dort den Sommer über ein Storchenpaar und zieht seine Jungen groß.
Weiter ging es nach Prälank zu unserem Startpunkt für den Rundkurs um den Zierker See.

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Auf der Neustrelitzer Seite des Sees, am Hafen, wollten wir eigentlich irgendwo einkehren und ein wenig essen, es war uns aber überall viel zu voll. So sind wir wieder zurück nach Useriner Mühle gefahren, wo wir im Garten der Gaststätte „Seeblick“ einen freien Tisch, etwas zu Essen und zu Trinken bekommen haben.
Der Rundkurs um den See ist nur knapp 13 km lang, so dass noch genug Zeit war, um weiter in Richtung Nationalpark bis nach Babke zu fahren. Nach einer kleinen Runde durch den "Staatlich anerkannten Erhohlungsort" (wie fast alle Orte hier) ging es zurück nach Blankenförde- Kakeldütt wo wir in der Räucherkate am Hexenwäldchen zu Abend essen wollten. Und wir hatten Glück, den seit heute ist die Gaststätte wieder geöffnet. Seit unserem letzten Besuch dort, hat allerdings ein neuer Koch die Küche übernommen. Das Essen war o.k., aber nicht so ganz mein Ding.

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Der alte Konsum in Blankenförde beherbergte auch eine Zeit lang eine Gaststätte...

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Nach etwa 50 gefahrenen Kilometern - auf meist sehr gut ausgebauten Radwegen (der im Bild von Groß- nach Klein Quassow gerade nicht), bei schönem Wetter, aber auch kräftigem Wind, sind wir wieder in unserer Pension angekommen.

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D. Blisse 2020