Blisse-Müller-News

Kirsten und Detlef unterwegs

Alpine Radtouren um Seefeld

Juli 242018

Nach dem schönen Wetter in der Vorwoche waren die ersten Tage hier in Seefeld verregnet und kühl. So dass wir die Annehmlichlkeiten des Hotels ausgiebig nutzen konnten. Wir hatten uns in der Touristinformation schon einmal eine Radkarte für die Gegend besorgt und uns potenzielle Ziele herausgesucht.
Gestern Mittag war dann der Regen abgezogen - wir haben die Drahtesel gesattelt und uns (etwas blauäugig) auf den Weg in das Leutasch-Tal gemacht.
Unser Hotel liegt 1280m über dem Meeresspiegel - es ging erst einmal nach unten. Die ersten km sehr steil auf einem Schotterweg, der mit unseren schmalen Reifen kaum zu befahren war. 
Wir haben sehr schnell gelernt, warum hier nur mit Mountainbikes - und die mit Motor - gefahren wird. Es gibt nur wenig asphaltierte Straßen. Die ausgewiesenen Radstrecken sind ausnahmslos Schotterwege, die teilweise recht anspruchsvoll sind. Außerdem kann man hinfahren, wo man will, es steht immer ein Berg im Wege.
Wir kamen dann auf eine richtige Straße, auf der wir nach Leutasch fuhren. Anfangs wieder bergauf, dann gute 4 km bergab, durch schöne Serpentinen. Unten angekommen, war uns klar, was auf dem Rückweg auf uns zu kommt. In einer kleinen Touristinformation haben wir uns nach einer Alternative für den Rückweg erkundigt - es gab aber keine. Außer einer schwarzen Mountainbike - Strecke (s.o.).
Wir sind dann erst einmal weiter zum Weidachsee gefahren. Hier werden Forellen eingesetzt, die dann gegen Entgelt wieder herausgeholt werden können. Das scheint sehr beliebt zu sein. 

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Vor der Rückfahrt sind wir zur mentalen Einstimmung noch in ein Gartenrestaurant eines der Hotels an der Strecke eingekehrt.
Dann ging es bergauf. Eigentlich besser als erwartet. Langsam, aber ohne größere Probleme.

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Der letzte (kurze) Anstieg zu unserem Hotel hatte es noch einmal in sich, aber da warteten ja schon Sauna, Schwimmbad und eine kleine Whirlpool-Ecke auf uns.
Und am Abend der Blick von der Dachterrasse des Hotels.

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In 210 Tagen beginnt hier in Seefeld die Nordische Skiweltmeisterschaft. Aus diesem Grund gibt es in der Stadt und der Umgebung diverse Bauarbeiten. Die Sprungschanzen warten schon auf den Schnee und die Springer.

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An den Langlauf- / Biathlon Strecken und dem Abfahrtshang wurde gerade gebaut.

Wir hatten noch nicht genug vom Radfahren in den Bergen, sind deshalb heute zu einem Bergsee  nach Mösern gefahren. Es stand wieder ein Berg im Wege, aber nicht so hoch wie gestern. Bevor wir die letzten Kilometer zum See gefahren sind konnten wir noch einmal auf die Radstrecke der vergangenen Woche blicken. Man sieht auf die Entfernung aber nur den Inn und die Autobahn daneben.

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Auf dem Weg zum See war noch ein steiler Anstieg eingebaut und die letzten Meter mussten wir laufen, weil die Waldwege zu eng und wurzelig waren.

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Direkt am See gab es ein nettes Gartenlokal im Wald wo wir uns auf die Rückfahrt vorbereiten konnten. Auf der Kirsten einen neuen persönlichen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt hat. Als sie die 48,5 km/h auf dem Tacho gesehen hat, hat sie sich erschrocken und dann lieber gebremst.

Kommentare

Elke25 Juli, 2018Kommt nach Berlin, hier ist es schön trocken und kuschelig warm.

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