Blisse-Müller-News

Kirsten und Detlef unterwegs

Amok vor der Bootsfahrt

Nov. 152019

Keine Panik, es ist alles friedlich hier und in Ordnung. Amok ist ein kambodschanisches Nationalgericht, welches wir heute bei einer Familie aus Siem Reap, die uns zu einem Kochkurs eingeladen hat, gekocht haben. Bevor wir an die Töpfe durften, wurden wir erstmal eingekleidet.

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Wir hatten die Aufgabe, ein 3-Gänge-Menü herzustellen. Als Vorspeise einen Mangosalat mit Hühnerfleisch bzw. mit Fisch für die Vegetarier. Der Hauptgang war besagtes Amok, ein kambodschanisches Fischcurry mit Kokosmilch und viel Gemüse. Für das Dessert haben wir Bananenpudding mit Kokosmilch gemacht.  Unsere Kokou Suppe mit Fisch wollte ich nicht unterschlagen. Die Zutaten lagen schon bereit und wir konnten an die Schneidbretter, nachdem uns alles erklärt wurde.

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So sah unser Mangosalat aus. Es hat alles sehr gut geschmeckt.

Nach dem Essen konnten wir den Kräutern, die wir eben gegessen haben, beim Wachsen zusehen. Wir haben einen kleinen Bauernhof mit einem großen Kräutergarten besucht.

Danach ging es mit dem Bus (dem gestern der linke Vorderreifen geplatzt war) weiter zum Tonlé Sap. Das ist der See, der dafür verantwortlich ist, dass der gleichnamige Fluss am vergangenen Wochenende seine Fließrichtung geändert hat. Ich hatte darüber geschrieben.

Der Tonlé Sap - See ist der größte See Südostasiens und eines der fischreichsten Binnengewässer der Erde. Wobei seine Größe zwischen der Trocken- und der Regenzeit ganz gewaltig schwankt. Am einem Kanal stiegen wir in eins der Touristenboote, mit dem wir die nächsten beiden Stunden auf dem Wasser unterwegs waren. Das Boot sah zwar nicht besonders vertrauenserweckend aus - der Motor war sehr laut und stark abgasabsondernd - hat uns aber gut wieder zurück gebracht.
Wir schipperten durch die schwimmenden Dörfer, wo sämtliche Häuser auf besonders hohen Pfählen stehen.

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Hier wohnen etwa 4000 Menschen - Fischerfamilien mit Kindern. Es gibt Schulen und öffentliche Gebäude und natürlich auch Pagoden. Der Einzelhandel wird auf dem Wasser abgewickelt. Aufgrund der Überfischung darf in einigen Monaten des Jahres nur für den persönlichen Bedarf gefischt werden.

Es ging weiter durch ausgedehnte Mangrovenwälder, bevor wir ein Stück auf den großen See hinaus fuhren. Stefan hat es sich nicht nehmen lassen, ein paar Runden um unser Boot zu schwimmen, Als Training für seinen nächsten Triathlon.

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Zum letzten gemeinsamen Abendessen sind wir ins "Café Indochina" gegangen und zum Schluss in einer Bar, in der Nähe der Pub Street, die von einem Amerikaner aus Denver betrieben wird, gelandet.

Kommentare

Karin17 November, 2019Wieder einmal sehr interessant Dein Reisebericht Großer,wir warten schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung.L.G.

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