Blisse-Müller-News

Kirsten und Detlef unterwegs

Tour 1 - Gartenstadt - Kontraste

Aug. 202020

Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir die Räder wieder auf's Auto gepackt und sind zum Startpunkt unserer heutigen Runde gefahren. Die Tour führte uns die meiste Zeit entlang des Flusses Ruhr. Viel Natur, relativ gut ausgebaute Radwege, aber mit der Beschilderung hatten wir so unsere Probleme. Die ist zwar recht gut, funktioniert aber nur, wenn man die ausgeschilderten Orte und deren Lage in der Landschaft kennt. 
Wir sind jedenfalls ein paar Kilometer mehr gefahren als für die Runde angegeben waren. Allerdings haben wir auch einen kleinen Umweg zur 'Villa Hügel' - dem Familiensitz der Familie Krupp - gemacht. Nach dem Lockdown sind der Park und die Gebäude für Besucher seit dem 1. August wieder geöffnet. Wir haben uns also den Hügel hinauf gearbeitet, um dann vom Pförtner zu erfahren, dass heute geschlossen ist. Der war nicht zu überreden, wenigstens einen von uns für ein Foto in den Park zu lassen.

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Also haben wir nach der Abfahrt, als wir wieder am Fluss waren, erst einmal eine Pause gemacht und die Reste unseres Frühstücks aufgegessen. Am gegenüberliegendem Flussufer war einer der Campingplätze, von denen es hier sehr viele gibt, einige sogar direkt an der Autobahn.

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Wir hatten uns vorgenommen, bevor wir nicht mindestens die Hälfte der Strecke absolviert haben, die Biergärten an der Strecke zu ignorieren, was ein großer Fehler war. Denn, als wir weiter in Richtung Mühlheim fuhren und nach einigen Umwegen auf den RadSchnellweg 1 (RS 1) kamen, waren die alle weg.

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Der Radschnellweg Ruhr, kurz RS1, ist ein rund 100 Kilometer langer Radschnellweg von Duisburg nach Hamm, der sich überwiegend noch in Planung befindet. Befahrbar ist bislang ein 12,5 Kilometer langes Teilstück zwischen Mülheim an der Ruhr und Essen. Diese Trasse wird auch als „Rheinische Bahn“ bezeichnet, da sie auf einem Teil der einstigen Bahnstrecke Osterath–Dortmund Süd der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft verläuft (von Wikipedia). 
Man konnte dort zwar gut fahren, war aber von den anliegenden Orten weitgehend abgeschirmt. Aber, es gibt ja das Internet, mit dessen Hilfe wir ein nettes, kleines Restaurant - etwas abseits der Strecke - gefunden haben. Die Fotografin war schon etwas geschafft, hat aber den steilen Anstieg dorthin noch geschafft. Danach ging es dann ganz locker zu unserem Ausgangspunkt zurück.

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