Blisse-Müller-News

Kirsten und Detlef unterwegs

Tour 5 - Bahngeschichte(n)

Aug. 252020

Unsere heutige Runde (die letzte hier) war etwas hügeliger als die bisherigen und führte uns über mehrere wichtige Bahntrassenradwege durch das Ruhrgebiet. Das Auto konnte stehen bleiben, da der Startpunkt für uns wieder die Zeche Zollverein war.
Anfangs fuhren wir auf dem schon bekannten "Zollvereinweg", bis wir in Richtung Bochum-Dahlhausen abbogen. Kurz danach mussten wir erst einmal anhalten. An der Schokoladenfabrik "Ruth" in Bochum-Wattenscheid, mit einem schönen Cafe' und Werksverkauf. Danach ging es kreuz und quer durch weitläufige Felder, vorbei an Bauern- und Reiterhöfen. Nach einigen Anstiegen führte eine steile Abfahrt hinunter ins Ruhrtal.
Bevor es auf dem "Springorum-Radweg" in die Bochumer Innenstadt ging, haben wir dem privaten Eisenbahnmuseum in Dahlhausen einen Besuch abgestattet. Da es auch hier einige Einschränkungen gab, haben wir uns das dann aber nur von Außen angesehen.

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Kirsten hat überlegt, ob sie eventuell schon einmal in diesem S-Bahn-Waggon mitgefahren ist.
An dem schönen Brunnen im Ort, der an eine Lokomotive erinnert, wollten wir nicht ohne Fotostopp vorbei fahren.

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Weiter ging es auf ganz glattem Asphalt hinein in die Innenstadt von Bochum. Wir haben uns diesmal nicht verfahren, dafür den ersten Regenschauer des Tages abbekommen.
Unser nächstes Ziel war die Jahrhunderthalle in Bochum. Sie wurde 1902 vom Bochumer Verein für die Düsseldorfer Industrie- und Gewerbeausstellung gebaut und anschließend als Gebläsemaschinenhalle für die Hochöfen des Bochumer Vereins wiederverwendet. Heute dient sie als Veranstaltungsort für verschiedene Events.
Die Halle wurde so gebaut, dass sie nach der Ausstellung komplett wieder demontiert und in Bochum neu aufgebaut werden konnte.
Sie ist das Zentrum des Bochumer Westparks, in den das ehemalige Industrieareal integriert wurde.

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Der Park wurde heute von einer Vielzahl von Wildgänsen als Zwischenlandeplatz für deren Reise ins Winterquartier genutzt. Die ließen sich von mir nicht stören, nur anfassen durfte ich sie nicht. Dann haben sie mich angefaucht und sind einen halben Meter weiter gehüpft.

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Über die 130 Meter lange, doppelt gekrümmte Hängebrücke "Erzbahnschwinge", am Anfang der Erzbahntrasse, führt die Route vorbei an der Zeche Vereinigte Carolinenglück zurück in Richtung Essen.

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An der Erzbahnbude, die wir schon am Sonntag besucht hatten, zweigt der Weg auf die Kray-Wanner-Bahn - zurück zur Zeche Zollverein ab. Den Weg kannten wir ja schon, fuhren ihn aber in entgegengesetzter Richtung - diesmal im Regen.
Damit ist unsere Fahrrad - Erkundungstour durch das Ruhrgebiet beendet. Insgesamt haben wir auf den verschiedenen Runden 283km zurück gelegt, viel gesehen und Einiges dazu gelernt. Wie gewohnt, wird es wieder eine Rückschau geben, die ich aber erst zu Hause fertig stellen kann. 

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