Blisse-Müller-News

Kirsten und Detlef unterwegs

Tour 2 - Grubenfahrt - den Bergbau erfahren

Aug. 212020

Unsere heutige Etappe startete bei leichtem Regen an der Zeche Zollverein. Wir hatten uns vorher etwas mehr mit dem Markierungssystem der Rad-Routen hier, den Knotenpunkten, beschäftigt und uns dadurch auch etwas besser zurechtgefunden.
Unser erster Fotostop war die weltweit einzige Brieftaubenklinik. Man ist hier also gerüstet, wenn das digitale Nachrichtensystem wegen Hackerangriffen, Stromausfall o.ä. zusammenbrechen sollte.

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Den Abstecher auf die 50 Meter hohe Schurenbachhalde haben wir weggelassen, weil nicht zu erkennen war, ob dort ein, mit dem Rad zu befahrener, Weg hinauf führte. Und die Treppe zum Gipfel hatte ganz schön viele Stufen...
Also sind wir weiter in Richtung Bottrop, durch die schöne Gartenstadt Welheim – hier wohnten Bergleute der Zeche Vereinigte Welheim - gefahren. Inmitten der kleinen Häuser steht ein riesiger grauer Betonbunker aus dem 2. Weltkrieg (ähnlich dem in Berlin in der Reinhardstraße).
Die Halde an der Beckstraße in Bottrop hatte neben der Treppe eine gut asphaltierte Auffahrt, die wir hinauf gefahren sind, da auf derem Gipfel im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Emscherpark in den 90er Jahren eine pyramidenförmige Krone - der Tetraeder Bottrop errichtet wurde.

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Vom obersten Ring des Tetraeder hatten wir einen guten Blick über den gesamten Ruhrpott. So auch auf die nah gelegene, noch im Betrieb befindliche, Kokerei Prosper Haniel, aus deren Schornstein gerade mächtig Dampf (?) abgelassen wurde.

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Die Fotografin war besonders von den Kontrasten in der Gegend fasziniert. Einerseits die Häuschen im Grünen, dagegen die Spuren der Industrie, die überall allgegenwärtig sind.
Mittlerweile hatten wir schon einige Kilometer in den Beinen und auch Lust auf eine kleine Pause mit anregenden Getränken. Von einem Biergarten war aber weit und breit nichts zu sehen. Als wir dann den einzigen an der Stecke gelegenen erreicht hatten, mussten wir noch eine viertel Stunde warten, weil der erst um 16 Uhr geöffnet wurde. Dort ereilte uns der erste kräftige Regenschauer des Tages. Nachdem  der vorbei war, ging es auf den Rädern weiter. Bis zum Nächsten. Wir haben uns zwar unter einem Baum untergestellt, waren aber trotzden innerhalb weniger Minuten bis auf die Haut durchnässt.
Auf dem letzten letzten Stück der Strecke zurück zum Hotel haben wir uns noch einmal schön verfahren und dabei noch  mehrere Regenschauer abbekommen. Aber, nasser als wir schon waren, ging eigentlich nicht. Und es war ja recht warm.

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