Die heutige Etappe trägt den Namen "Die Nordeseeküste und das Wattenmeer". Bei schönem Wetter und Rückenwind (so heißt auch der Reiseveranstalter) sind wir gut 30 Kilometer entlang der Küste gefahren. Da vormittags hier Ebbe ist, also auch am Wattenmeer. Wir haben nur nichts davon gesehen. Zwischen dem Weg und dem Meer hat jemand einen etwa 8 Meter hohen Deich aufgeschüttet. Der wird ständig von den Deich-Helden festgetrampelt und abgegrast. Damit die nicht wegrennen, ist der Deich über die komplette Strecke eingezäunt.

Wir sind demzufolge überhaupt nicht ans Wattenmeer herangekommen.
Unsere Reiseunterlagen enthielten einen Gutschein für eine Tee - Zeremonie in der Teestube Dornum. Da der Ort an der heutigen Strecke liegt, haben wir den auch eingelöst. Zeitlich hat das ganz gut gepasst. Den gerade einsetzenden Regen konnten wir im Trockenen bei Tee und Kuchen absitzen.
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Nachdem der Tee ausgetrunken und der Kuchen vertilgt war, ist auch der Regen weiter gezogen, so dass wir uns wieder auf den Weg machen konnten, um der ältesten erhaltene Windmühle Ostfrieslands einen Besuch abzustatten.

Die Bockwindmühle Dornum wurde 1626, während des Dreißigjährigen Krieges, erbaut.
Kurz nach dem Fotoshooting setzte wieder leichter Regen ein, so dass wir erstmals unsere Regenjacken ausgepackt und angezogen haben. Es war aber nur kurz und ich wollte meine Jacke schon wieder einpacken, als das Foto von der abziehenden Wolke gemacht wurde.

Kurz danach ging es richtig los. Wir waren gerade auf freiem Feld, ohne Unterstellmöglichkeit, unterwegs und ganz schnell fast komplett durchgeweicht. In mehreren Schüben kam richtig viel Wasser vom Himmel herunter. Zum Glück sind wir nicht wasserlöslich.
Eine Radfahrertruppe, die auch hier im Hotel wohnt, ist etwas früher von der Teestube gestartet und eine etwas andere Strecke, nur ein paar hundert Meter nördlich von unserer, gefahren. Die sind kurz vor uns trocken hier angekommen.
In der Sauna haben wir uns wieder aufgewärmt.

